21.07.2009

Bier von hier und prima fürs Klima

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Von Michael Löffler

Dass ein kühles Bier gelegentlich über kurzfristige „kreative“ Krisen hinweghelfen kann, das wissen wir bereits. Wer aber einen Ausweg aus echten Krisen sucht und dabei langfristig immer eine Idee voraus sein will, setzt auf Nachhaltigkeit und freiwilligen Klimaschutz. Wie die Zollerhof Brauerei mit ihrem CO2-neutral gebrauten Bier. Darauf stoßen wir gerne an!

Die traditionsreiche Brauerei Zoller-Hof GmbH (www.zoller-hof.de) aus Sigmaringen nutzt zu 100 Prozent CO2-freien Strom. Durch die Umstellung auf umweltfreundlichen Strom leistet die Zollerhof Brauerei einen wertvollen Beitrag zum Klimaschutz und verschafft sich gleichzeitig Differenzierungsmöglichkeiten im hart umkämpften Biermarkt.

Logo Zoller Hof Brauerei

 

 

 

 

Brauerei Zoller-Hof setzt auf CO2-freien Strom
Ein Vorreiter dieser neuen Entwicklung in der Brauereiwirtschaft ist die Brauerei Zoller-Hof aus Sigmaringen. Seit Jahrzehnten gelingt es der Traditionsbrauerei, sich erfolgreich als regionaler Anbieter auf dem hart umkämpften Biermarkt zu behaupten. Und das, weil die Geschäftsführung des „Hidden Champions“ am südlichen Rand der schwäbischen Alb dem Wettbewerb immer wieder mit innovativen Ansätzen ein Schnippchen schlägt. So auch beim Stromeinkauf:

Seit Mai 2008 wird die Brauerei Zoller-Hof für mindestens drei Jahre mit CO2-freiem Strom von der meistro Strom GmbH beliefert. Mit einem Stromverbrauch von rund 1.000.000 kWh (eine Gigawattstunde) Strom im Jahr ergeben sich durch den Stromanbieterwechsel enorme Einsparpotenziale bei der CO2-Emission. So reduziert die Brauerei Zoller-Hof mit dem Anbieterwechsel ihre jährlichen CO2-Emissionen um über 600 Tonnen.

Für Geschäftsführer Ralf Rakel eine Herzensangelegenheit: „Die Brauerei Zoller-Hof braut bereits seit 1845 Bier und ein umweltbewusster Umgang mit den natürlichen Ressourcen ist unser Markenzeichen. Deshalb freuen wir uns, mit meistro einen neuen Stromanbieter gefunden zu haben, der uns zu 100% sauberen Strom liefert. Für uns als Traditionsmarke ist das nachhaltige und ökologische Wirtschaften ein wichtiger Teil der Firmenphilosophie und ein Baustein unseres langfristigen Erfolgsrezepts.“

Das Reinheitsgebot fürs Klima
Gerade Brauereien als sehr stromintensive Unternehmen können durch einen Anbieterwechsel enorme Mengen an CO2 vermeiden und sich damit aktiv für die Umwelt engagieren.
Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes gab es im Jahr 2007 1.302 Brauereien in Deutschland. Wenn nur die Hälfte von ihnen beim Brauen CO2-freien Strom nutzt, bedeutet das eine jährliche CO2-Reduktion um bis zu 400.000 Tonnen – soviel CO2 wie 80.000 Mittelklassewagen durchschnittlich im Jahr an die Umwelt abgeben. Die deutsche Brauereibranche schreibt das Thema Ökologie traditionell groß: Das deutsche Reinheitsgebot, das 1516 in Ingolstadt vom Landstädtetag erlassen wurde und wonach das Bier nur aus Hopfen, Malz und Wasser bestehen darf, hat nun mittlerweile seit beinahe 500 Jahren Bestand und gilt weltweit als Qualitätssiegel.

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