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RFID-Tags und das Problem mit dem Recycling

Das Problem mit RFID-Tags

Tobias Scheible
23.09.2009
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Das Umweltbundesamt hat einen Bericht mit dem Titel "Einfluss von RFID-Tags auf die Abfallentsorgung" veröffentlicht. Dabei geht es mal nicht um die datenschutzrechtliche Fragen, sondern um die "Prognose möglicher Auswirkungen eines massenhaften Einsatzes von RFID-Tags im Konsumgüterbereich auf die Umwelt und die Abfallentsorgung".

In diesem Bericht wird dargestellt, wie sich die RFID-Tags1 auf den Recycling-Prozess auswirken. Als Hauptptoblem wir die stark steigende Anzahl der RFID-Tags in Zukunft gesehen. Wissenschaftler gehen davon aus, dass die Tags bis zum Jahr 2022 je nach Anwendungsbereich "Einsatzpotenziale von über einer Million bis hin zu einer Milliarde Tags pro Jahr" haben werden. Das heißt, dass sich auch unter anderem auf Einweggetränke- und Lebensmittelverpackungen zur Anwendung kommen. Und dadurch unweiegrlich im Müll landen.

 

Das Problem: Die Tags besthen aus Stoffe wie Klebstoff, Silizium, Kupfer, Aluminium und Silber, Epoxidharze, Nickel und Kunstoffe. Sind diese Tags zum Beispiel in Kartonage integriert, können diese nicht wie bisher recycelt werden. Im Bericht wird beim Glas-Recycling prognostiziert, dass eine "drastische Qualitätsverschlechterung des Rezyklates" als Folge des Aufbrechens von Tags in Aufbereitungsprozessen wahrscheinlich ist.

 

Für die Zukunft bedeutet das, dass neu Wege gefunden werden müssen, wie RFID-Tags ökologischer werden. Und wie diese besser herausgelöst werden können.

 

Den vollständigen Bericht (der nur als Downlaod existiert Zwinkernd ) gibt es hier, als PDF-Datei.

 

1 RFID = Radio Frequency Identification (siehe Wikipedia)

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