16.09.2009

Tetra Pak: Umweltfreundlich oder Greenwashing?

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Von Oktay Anar

"Wer wirklich so naiv ist und glaubt, Tetra Paks seien umweltfreundlich, dem ist nicht mehr zu helfen." (René Fischer)

Neuestes Beispiel für verlogene Reklamekampagnen (Quelle: www.renefischer.ws), mit denen manche Unternehmen versuchen, sich grün zu verkaufen ist Tetra Pak. Ein putziges Tierchen (ist es ein Häschen? Wie süß!) will uns weißmachen, Wälder zu roden, um Getränkekartons herzustellen, sei besonders ökologisch.

Fakt ist: Erst seit dem Jahr 2008 existiert mit der sogenannten Plasmatrenntechnik überhaupt eine Möglichkeit, Tetra Paks zu immerhin 99% zu recyceln. Nur leider benötigt man für das Recycling eines Tetra Paks 10 mal mehr Energie wie für die Herstellung eines solchen Getränkekartons. Auch nicht unerwähnt sollte bleiben, dass das Ergebnis dieses Recyclings eher minderwertiger Natur ist, weshalb der Großteil dieser Verbundverpackungen in der Müllverbrennung landen. Ganz zu schweigen von Aluminium und was sonst noch, das für die Herstellung von Tetra Pak benötigt wird. Das verschweigt uns das Schlitzohr einfach.

Tetra Pak hält sich für umweltfreundlich. Wir sehen das anders. So tun, als ob man etwas Nützliches und Ökologisches herstellt, anstatt sich tatsächlich darum zu bemühen, gescheite Produkte anzubieten, ist Greenwashing. Mehr Grünfärber und Lügner auf www.klima-luegendetektor.de

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